
Der Markt für die sogenannten „Insektenhotels“ scheint gesättigt. Da wurde auch eine Menge Unfug feilgeboten. Diese zehn – zwanzig und oftmals mehr Euro hätte man besser an den NABU oder sonst ein Umweltprojekt spenden können. Nutzen für Insekten hatten diese Bauwerke jedenfalls kaum.
Zugegeben auch ich war diesem Hype aufgesessen, hatte Zapfen und Heu parat, nur um später beim Rückbau festzustellen, dass es außer einem Spinnenkokon so gut wie nichts zu enddecken gab. Außer vielleicht die paar verklebten Löcher für Mauerbienen.

Fälschlicherweise in weiches und damit ungeeignetes Nadelholz gebohrt und nicht von hervorstehenden Spreißeln befreit.
Geeignet sind: Holzblöcke aus Hartholz mit abgeschliffenen Schlupflöchern, Bambusrohre und im Handel erhältliche Pappröhrchen von 4 – 10 mm Durchmesser und 9 – 20 cm Länge. Auch Schilfmatten sind möglich aber nicht ganz unumstritten. Hohlblockziegel sind nur dann geeignet, wenn sie mit Bambusröhrchen bestückt werden.
Nicht zuletzt macht die Nachbildung einer Löss-Steilwand und aufgeschichtete Strangfalzziegel beliebte Beigaben. Zu guter Letzt sind beliebte Beigaben feste Totholzstämme und Morschholz.
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