Lebensräume

…lassen sich mit geringem bis mäßigem Einsatz auch in kleineren Gärten verwirklichen. Eine Salamipyramide oder eine Totholzpyramide lassen sich schnell aufschichten und aufstellen.

DSC00836Es reicht ein Holzstamm egal welchen Durchmessers in 10 – 15 cm dicke Scheiben zu schneiden und in beliebigem Durchmesser in Pyramidenform zu schichten. (siehe Foto)

Um Hohlräume für die Verstecke auszulassen, wird bei der Basisschicht darauf geachtet, dass die Scheiben sich nicht berühren. Dann wird nach Belieben weiter aufgeschichtet. Die hier abgebildete Pyramide steht auf einer Trockenmauer aus Sandstein und ist von einem Steinhaufen aus großem Kies gesäumt. In der Tat keine große Sache.

Hier ist kaum zu erkennen, um welche Konstruktion es sich handelt. Ganz einfach! Ein Reisighaufen ist zum Nachbarn hin durch Holzpfosten abgefangen. Eine seichte Hanglage ermöglicht es, reichlich Strauchschnitt sinnvoll einzusetzen. Der stammt selbstredend  aus dem eigenen Garten und vermeidet somit eine aufwändige Fahrt zum Grüngutplatz.

DSC00831Unter dem Reisig darf gerne eine Grube von etwa einem Quadratmeter auf 50 cm Tiefe ausgehoben werden. Wurzelwerk und Äste bieten zahlreichen Arten einen geschützten Unterschlupf gegen Fressfeinde.

Es ist allerdings darauf zu achten, das Reisig locker aufzuschichten, damit sich der Zugang für Vögel eignet.

Der Totholzzaun bietet etliche Vorteile sowohl für Gartenbesitzer als auch Kleintiere. In diese Konstruktion sind zudem zwei Igelburgen für die Überwinterung integriert. Die Bauanleitung erklärt sich von selbst, ist aber auch ausführlich in David, Lebensraum Totholz, Darmstadt 2012 (2) beschrieben.